Ja, die Grippewelle hat auch vor mir dieses Jahr nicht haltgemacht, daher war es die letzten Wochen etwas ruhig auf meinem Blog ...
Drei Wochen heftige Dauererkältung haben ihre Spuren hinterlassen und ich habe meine freie Zeit mit Wärmflasche im Bett statt vor meinem Computer verbracht. Aber so langsam ist Besserung in Sicht - hoffe ich zumindest!
Um wieder gut in den Tag zu starten gibt es heute ein leckeres Frühstücks-Rezept: Buttermilchwaffeln mit Straciatella-Mascarpone und Bananen.
Und warum für Faule? Na, ganz einfach, ich hab da mal kurz einen Schritt weggelassen!
Bei mir gibt es Waffeln wenn morgens, und wer hat schon Lust, kurz nach dem Aufstehen seine Zeit mit dem Schlagen von Eischnee zu verbringen? Ich mit Sicherheit nicht.
Mag sein, dass die Waffeln so etwas weniger fluffig sind, aber dem Geschmack tut das keinerlei Abbruch.
Also ran an die Rührschüsseln, dieses Rezept ist in nullkommanichts zusammengerührt!
Ihr braucht:
500 ml Buttermilch
50 ml Pflanzenöl
2 Eier
200 g Mehl
50 g Speisestärke
1 TL Backpulver
1 TL Vanillepaste
100 g Mascarpone
etwas Sahne oder Milch
1 TL Honig
2 Stücke geraspelte Zartbitter-Schokolade
1 Banane, in Scheiben geschnitten
1. Buttermilch, Pflanzenöl und Eier in eine Rührschüssel geben, mit dem Schneebesen gut vermischen. Nach und nach Mehl, Speisestärke, Backpulver und Vanillepaste unterrühren. Beiseitestellen und kurz quellen lassen.
2. Den Mascarpone mit etwas Sahne oder Milch zur gewünschten Konsistenz verrühren. Mit Honig süßen und die Schokoraspeln unterziehen.
3. Das Waffeleisen vorheizen. Wenn das Waffeleisen betriebsbereit ist, die Backflächen mit etwas Öl einstreichen, eine kleine Kelle Teig auf das Eisen geben und bis zum gewünschten Bräunungsgrad fertigbacken. Den restlichen Teig nach und nach zu Waffeln backen, dabei die fertigen Waffeln zwischen zwei tiefen Tellern lagern, so bleiben sie warm.
4. Die Waffeln auf Teller geben, mit dem Stracciatella-Mascarpone bestreichen und mit Bananenscheiben belegen.
Das war´s für´s Erste, einen schönen Sonntag euch und bis zum nächsten Mal,
Andrea
Sonntag, 11. März 2018
Sonntag, 18. Februar 2018
{Slowcooker} Irish Stew nach Donna & Doug
Heute ist mal wieder Zeit für ein leckeres Gericht aus dem Slowcooker. Mit diesem Irish Stew wurde ich während meines USA-Aufenthalts bekannt gemacht, und es ist der perfekte Eintopf für die kalte Jahreszeit!
Große Fleisch- und Gemüsestücke tummeln sich in einer dicken Tunke und wärmen den Bauch. Herrlich!
Da ich mich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht großartig für Rezepte interessiert habe, ist dieses Rezept quasi "frei Schnauze" und nach meiner Erinnerung an die Zutaten entstanden. Ich nenne das mal künstlerische Freiheit.
Neben dem klassischen Gemüse - Kartoffeln, Möhren und Gemüsezwiebeln - mache ich das Stew statt mit Lammfleisch (das wäre dann näher am Originalrezept) mit Rindfleisch, oder sogar Halb/Halb. Es ist auch egal, ob Gulasch, Braten, Nacken, Schulter, der Slowcooker sorgt schon dafür, dass das Fleisch am Ende schön zart und das Gemüse noch nicht verkocht ist.
Und da alles nur grob gewürfelt wird, ist die Zubereitung denkbar schnell und einfach! Also, holt den Slowcooker aus dem Schrank, hier kommt das Rezept!
Ihr braucht (für den 1,5-Liter-Slowcooker):
300 g Rindfleisch
1 EL Pflanzenöl
1 Gemüsezwiebel
3 Möhren
3 Kartoffeln
Salz, Pfeffer
2 TL Speisestärke
1 Bund Petersilie
1. Das Fleisch in Würfel schneiden und im Pflanzenöl scharf anbraten, rundherum bräunen.
Mit Salz und Pfeffer würzen und in den Slowcooker geben.
2. Gemüsezwiebel abziehen, in 12 Teile teilen. Möhren und Kartoffeln schälen, in große Stücke teilen. Nacheinander auf das Fleisch in den Slowcooker schichten.
3. Den Bratensatz mit etwas heißem Wasser aus der Pfanne lösen, in den Slowcooker geben und diesen mit Wasser bis ca. 2 cm unter den Rand auffüllen.
4. Vier Stunden auf Stufe High köcheln lassen.
5. Die Speisestärke mit etwas Wasser verrühren, in den Slowcooker geben und vorsichtig unterrühren. So lange weiterköcheln, bis die Flüssigkeit andickt (kann zwischen 30 und 60 Minuten dauern).
6. Die Petersilie waschen und kleinhacken, unter das Stew mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Schüsseln verteilen und servieren.
Bis zum nächsten Mal,
Andrea
Große Fleisch- und Gemüsestücke tummeln sich in einer dicken Tunke und wärmen den Bauch. Herrlich!
Da ich mich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht großartig für Rezepte interessiert habe, ist dieses Rezept quasi "frei Schnauze" und nach meiner Erinnerung an die Zutaten entstanden. Ich nenne das mal künstlerische Freiheit.
Neben dem klassischen Gemüse - Kartoffeln, Möhren und Gemüsezwiebeln - mache ich das Stew statt mit Lammfleisch (das wäre dann näher am Originalrezept) mit Rindfleisch, oder sogar Halb/Halb. Es ist auch egal, ob Gulasch, Braten, Nacken, Schulter, der Slowcooker sorgt schon dafür, dass das Fleisch am Ende schön zart und das Gemüse noch nicht verkocht ist.
Und da alles nur grob gewürfelt wird, ist die Zubereitung denkbar schnell und einfach! Also, holt den Slowcooker aus dem Schrank, hier kommt das Rezept!
Ihr braucht (für den 1,5-Liter-Slowcooker):
300 g Rindfleisch
1 EL Pflanzenöl
1 Gemüsezwiebel
3 Möhren
3 Kartoffeln
Salz, Pfeffer
2 TL Speisestärke
1 Bund Petersilie
1. Das Fleisch in Würfel schneiden und im Pflanzenöl scharf anbraten, rundherum bräunen.
Mit Salz und Pfeffer würzen und in den Slowcooker geben.
2. Gemüsezwiebel abziehen, in 12 Teile teilen. Möhren und Kartoffeln schälen, in große Stücke teilen. Nacheinander auf das Fleisch in den Slowcooker schichten.
3. Den Bratensatz mit etwas heißem Wasser aus der Pfanne lösen, in den Slowcooker geben und diesen mit Wasser bis ca. 2 cm unter den Rand auffüllen.
4. Vier Stunden auf Stufe High köcheln lassen.
5. Die Speisestärke mit etwas Wasser verrühren, in den Slowcooker geben und vorsichtig unterrühren. So lange weiterköcheln, bis die Flüssigkeit andickt (kann zwischen 30 und 60 Minuten dauern).
6. Die Petersilie waschen und kleinhacken, unter das Stew mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Schüsseln verteilen und servieren.
Bis zum nächsten Mal,
Andrea
Sonntag, 11. Februar 2018
Banana-Dark Chocolate-Tarte // Bananen-Dunkle Schokoladen-Tarte {Originalrezept}
Manchmal kommt die Inspiration zu neuen Rezepten ja aus den seltsamsten Richtungen - in diesem Fall von einer Handcreme!
Vor längerer Zeit gab es von essence als Limited Edition eine Handcreme mit Banana Dark Chocolate "Geschmack". Klar musste die mit. Selbstverständlich 100% naturidentische Aromastoffe! :D
Nichtsdestotrotz eine absolut gelungene Duft-Kombination, und ich möchte jedesmal nach dem Eincremen am liebsten meine Hände ablecken! Wie Abhilfe schaffen?
Na klar, ein leckeres Gebäck muss her, mit süßer Banane und herber Zartbitterschokolade! Und was eignet sich als Träger für diese göttliche Kombination besser als ein knuspriger Tarte-Boden? Und weil einmal Banane einfach nicht genug ist, gibt es sie gleich zweimal. Frische Bananenscheiben auf der Schoko-Ganache, und zusätzlich untendrunter eine Schicht Bananen-Creme. Banane kann man nie genug haben!
Ihr braucht:
125 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz
75 g weiche Butter
1/2 verschlagenes Ei
15 g gemahlene Mandeln
2 kleine Bananen
Saft von 1/2 Zitrone
1 1/2 TL Agartine
100 g Zartbitter-Schokolade
100 g Sahne
3 Bananen
Saft von 1/2 Zitrone
etwas zusätzliche Zartbitter-Schokolade
1. Die Zutaten für den Mürbeteig mit einem Holzlöffel verrühren und anschließend kurz durchkneten. Abdecken und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Eine Tarteform (35 x 10 cm) mit Backtrennspray einsprühen. Den Teig auf Frischhaltefolie rechteckig ausrollen, in die Tarteform stürzen und ringsum gut andrücken. Überstehende Ränder abschneiden und den Teig zusätzlich auf den Boden drücken.
3. Den Tarteboden im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca 20-25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
4. Die zwei kleinen Bananen schälen, in mehrere Stücke zerteilen und mit dem Zitronensaft pürieren. Mit der Agartine vermischen und in einem kleinen Topf nach Packungsanweisung aufkochen. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen, bis die Masse leicht anzieht und auf dem Tarteboden gleichmäßig verstreichen. Im Kühlschrank festwerden lassen.
5. Die Zartbitterschokolade in kleine Stückchen brechen und in eine Schüssel geben. Die Sahne aufkochen, über die Schokolade gießen. 10 Minuten stehen lassen, dann gut mit dem Schneebesen durchrühren, bis die Schokolade vollständig gelöst ist. In der Zwischenzeit die restlichen Bananen in Scheiben schneiden und sofort vorsichtig mit dem Zitronensaft vermischen.
6. Die Schoko-Ganache auf der Bananencreme verteilen. Die Bananenscheiben gleichmäßig auf der Schoko-Ganache verteilen und leicht andrücken. Zum Abschluss mit etwas geschmolzener Schokolade verzieren.
Das war übrigens eine von zwei selbstgebackenen Köstlichkeiten für die Feier von Mutti´s 70sten Geburtstag, einem gemütlichen Brunch im engsten Familienkreis. Ich war um 20 Uhr zu Hause :D
Die Bananen-Dunkle Schokoladen-Tarte erfreute sich jedenfalls großer Beliebtheit, zum Glück blieb noch ein kleines Randstück über, das ich mir für den nächsten Tag mit nach Hause nehmen konnte ...
Viel Spaß beim Nachmachen und Naschen, bis zum nächsten Mal,
Andrea
Vor längerer Zeit gab es von essence als Limited Edition eine Handcreme mit Banana Dark Chocolate "Geschmack". Klar musste die mit. Selbstverständlich 100% naturidentische Aromastoffe! :D
Nichtsdestotrotz eine absolut gelungene Duft-Kombination, und ich möchte jedesmal nach dem Eincremen am liebsten meine Hände ablecken! Wie Abhilfe schaffen?
Na klar, ein leckeres Gebäck muss her, mit süßer Banane und herber Zartbitterschokolade! Und was eignet sich als Träger für diese göttliche Kombination besser als ein knuspriger Tarte-Boden? Und weil einmal Banane einfach nicht genug ist, gibt es sie gleich zweimal. Frische Bananenscheiben auf der Schoko-Ganache, und zusätzlich untendrunter eine Schicht Bananen-Creme. Banane kann man nie genug haben!
Ihr braucht:
125 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz
75 g weiche Butter
1/2 verschlagenes Ei
15 g gemahlene Mandeln
2 kleine Bananen
Saft von 1/2 Zitrone
1 1/2 TL Agartine
100 g Zartbitter-Schokolade
100 g Sahne
3 Bananen
Saft von 1/2 Zitrone
etwas zusätzliche Zartbitter-Schokolade
1. Die Zutaten für den Mürbeteig mit einem Holzlöffel verrühren und anschließend kurz durchkneten. Abdecken und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Eine Tarteform (35 x 10 cm) mit Backtrennspray einsprühen. Den Teig auf Frischhaltefolie rechteckig ausrollen, in die Tarteform stürzen und ringsum gut andrücken. Überstehende Ränder abschneiden und den Teig zusätzlich auf den Boden drücken.
3. Den Tarteboden im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca 20-25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
4. Die zwei kleinen Bananen schälen, in mehrere Stücke zerteilen und mit dem Zitronensaft pürieren. Mit der Agartine vermischen und in einem kleinen Topf nach Packungsanweisung aufkochen. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen, bis die Masse leicht anzieht und auf dem Tarteboden gleichmäßig verstreichen. Im Kühlschrank festwerden lassen.
5. Die Zartbitterschokolade in kleine Stückchen brechen und in eine Schüssel geben. Die Sahne aufkochen, über die Schokolade gießen. 10 Minuten stehen lassen, dann gut mit dem Schneebesen durchrühren, bis die Schokolade vollständig gelöst ist. In der Zwischenzeit die restlichen Bananen in Scheiben schneiden und sofort vorsichtig mit dem Zitronensaft vermischen.
6. Die Schoko-Ganache auf der Bananencreme verteilen. Die Bananenscheiben gleichmäßig auf der Schoko-Ganache verteilen und leicht andrücken. Zum Abschluss mit etwas geschmolzener Schokolade verzieren.
Das war übrigens eine von zwei selbstgebackenen Köstlichkeiten für die Feier von Mutti´s 70sten Geburtstag, einem gemütlichen Brunch im engsten Familienkreis. Ich war um 20 Uhr zu Hause :D
Die Bananen-Dunkle Schokoladen-Tarte erfreute sich jedenfalls großer Beliebtheit, zum Glück blieb noch ein kleines Randstück über, das ich mir für den nächsten Tag mit nach Hause nehmen konnte ...
Viel Spaß beim Nachmachen und Naschen, bis zum nächsten Mal,
Andrea
Sonntag, 4. Februar 2018
Blaubeer-Weiße Schokolade-Cheesecake-Tarte ohne Backen {Originalrezept}
Wenn ich in der Stadt bin, schaue ich eigentlich immer bei TK Maxx vorbei.
Nein, nicht nur wegen der Klamotten - meist führt mich mein erster Weg in die Haushaltsabteilung. Da habe ich schon so manches ausgefallene Stück erstanden und gerade im Bereich Backformen findet man einige Sachen, die es halt hier im 08/15-Laden nicht zu kaufen gibt, und die man sonst über´s Internet bestellen müsste.
Und so habe ich mich sehr gefreut, an einem Tag im vergangenen Herbst über längliche rechteckige Tarteformen mit Hebeboden zu stolpern. Noch dazu im praktischen Zweierpack zum Schnapperpreis!
Die mussten mit, hatte ich doch schon soooo viele hübsche Tartes in solchen Formen gesehen!
Tja, wollte ich schon die ganze Zeit ausprobieren, habe ich aber bisher nicht geschafft. Bis jetzt.
Da Mutti´s Feier zum 70sten Geburtstag naht und ich da auf jeden Fall auch eine Tarte zu beisteuern möchte, war der perfekte Zeitpunkt gekommen, eine der Formen einzuweihen.
Der Schnelligkeit wegen habe ich mich für eine No Bake-Variante entschieden, mit saftigem Mandelboden, einer Schoko-Cheesecake-Füllung und leckeren Blaubeeren und Brombeeren on Top. Und ein Schuss Zitrone gibt den Frischekick!
Lecker, sage ich euch!
Ihr braucht:
200 g Mandelmehl/gemahlene Mandeln
4 TL Kokosöl, geschmolzen
1 TL Agavendicksaft
200 g Frischkäse
150 g weiße Schokolade
75 ml Sahne
abgeriebene Schale von einer Zitrone
Saft von 1/2 Zitrone
250 g Blaubeeren oder 125 g Blaubeeren und 125 g Brombeeren
1-2 TL Agavendicksaft
1 TL Chiasamen
1. Das Mandelmehl mit Kokosöl und Agavendicksaft gut vermischen, bis die Brösel aneinander haften, wenn man sie zusammendrückt. Ist die Bröselmasse noch zu trocken, etwas mehr Kokosöl hinzufügen.
2. Eine Tarteform mit Hebeboden (ca. 35 x 10 cm) mit Backtrennspray einsprühen, die Bröselmasse hineingeben, andrücken und dabei einen leichten Rand formen. Eine Stunde kalt stellen.
3. Die weiße Schokolade kleinbrechen und in eine Schale geben. Die Sahne aufkochen und darübergießen. Fünf Minuten stehen lassen, dann mit einem Schneebesen kräftig durchrühren, bis die Schokolade vollständig gelöst ist.
4. Den Frischkäse mit Zitronensaft und Zitronenschale in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer gut durchrühren. Die Schokoladenganache dazugeben und unterrühren.
Auf dem Bröselboden verteilen und glattstreichen. Nochmal kalt stellen.
5. Blaubeeren und Brombeeren kurz abbrausen und abtropfen lassen. In einer kleinen beschichteten Pfanne mit Agavendicksaft aufkochen, eine Minute köcheln lassen. Vom Herd nehmen, Chiasamen unterrühren und auf der Cheesecakemasse verteilen.
Als Dekoration noch ein paar zusätzliche Zitronenzesten aufstreuen.
Noch einen schönen Sonntag und bis zum nächsten Mal,
Andrea
Nein, nicht nur wegen der Klamotten - meist führt mich mein erster Weg in die Haushaltsabteilung. Da habe ich schon so manches ausgefallene Stück erstanden und gerade im Bereich Backformen findet man einige Sachen, die es halt hier im 08/15-Laden nicht zu kaufen gibt, und die man sonst über´s Internet bestellen müsste.
Und so habe ich mich sehr gefreut, an einem Tag im vergangenen Herbst über längliche rechteckige Tarteformen mit Hebeboden zu stolpern. Noch dazu im praktischen Zweierpack zum Schnapperpreis!
Die mussten mit, hatte ich doch schon soooo viele hübsche Tartes in solchen Formen gesehen!
Tja, wollte ich schon die ganze Zeit ausprobieren, habe ich aber bisher nicht geschafft. Bis jetzt.
Da Mutti´s Feier zum 70sten Geburtstag naht und ich da auf jeden Fall auch eine Tarte zu beisteuern möchte, war der perfekte Zeitpunkt gekommen, eine der Formen einzuweihen.
Der Schnelligkeit wegen habe ich mich für eine No Bake-Variante entschieden, mit saftigem Mandelboden, einer Schoko-Cheesecake-Füllung und leckeren Blaubeeren und Brombeeren on Top. Und ein Schuss Zitrone gibt den Frischekick!
Lecker, sage ich euch!
Ihr braucht:
200 g Mandelmehl/gemahlene Mandeln
4 TL Kokosöl, geschmolzen
1 TL Agavendicksaft
200 g Frischkäse
150 g weiße Schokolade
75 ml Sahne
abgeriebene Schale von einer Zitrone
Saft von 1/2 Zitrone
250 g Blaubeeren oder 125 g Blaubeeren und 125 g Brombeeren
1-2 TL Agavendicksaft
1 TL Chiasamen
1. Das Mandelmehl mit Kokosöl und Agavendicksaft gut vermischen, bis die Brösel aneinander haften, wenn man sie zusammendrückt. Ist die Bröselmasse noch zu trocken, etwas mehr Kokosöl hinzufügen.
2. Eine Tarteform mit Hebeboden (ca. 35 x 10 cm) mit Backtrennspray einsprühen, die Bröselmasse hineingeben, andrücken und dabei einen leichten Rand formen. Eine Stunde kalt stellen.
3. Die weiße Schokolade kleinbrechen und in eine Schale geben. Die Sahne aufkochen und darübergießen. Fünf Minuten stehen lassen, dann mit einem Schneebesen kräftig durchrühren, bis die Schokolade vollständig gelöst ist.
4. Den Frischkäse mit Zitronensaft und Zitronenschale in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer gut durchrühren. Die Schokoladenganache dazugeben und unterrühren.
Auf dem Bröselboden verteilen und glattstreichen. Nochmal kalt stellen.
5. Blaubeeren und Brombeeren kurz abbrausen und abtropfen lassen. In einer kleinen beschichteten Pfanne mit Agavendicksaft aufkochen, eine Minute köcheln lassen. Vom Herd nehmen, Chiasamen unterrühren und auf der Cheesecakemasse verteilen.
Als Dekoration noch ein paar zusätzliche Zitronenzesten aufstreuen.
Noch einen schönen Sonntag und bis zum nächsten Mal,
Andrea
Sonntag, 28. Januar 2018
Hol Dir die Sonne auf´s Brötchen: Ananas-Papaya-Mango-Marmelade {Originalrezept}
Bei dem Rezept vom leckeren Käsekuchen mit Ananas, Papaya und Mango ist bei mir natürlich etwas vom Obst übriggeblieben. Was ist da naheliegender, als die Reste zu einer herrlich fruchtigen Marmelade zu verarbeiten, die gleich gute Laune und Urlaubs-Feeling auf´s Brötchen zaubert?
Holt schnell die Marmeladengläser aus dem Keller, hier kommt die Ananas-Papaya-Mango-Marmelade!
Ihr braucht:
1/2 Ananas
1/2 Papaya
1/2 Mango
Saft von 1 Orange
1 TL Gewürzmischung, die zu Obst passt (ich habe den Kokos Kuss von Just Spices genommen)
Gelierzucker 1:2
1. Ananas, Papaya und Mango schälen, von Steinen/Strunk befreien und klein würfeln. Mit dem Orangensaft in einen großen Topf geben, aufkochen. Ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, damit die Früchte weich werden. Mit dem Pürierstab pürieren und etwas abkühlen lassen.
2. Das Fruchtmus abwiegen (bei mir waren es ca. 750 g) und mit der Hälfte an Gelierzucker verrühren. Unter häufigem Rühren zum Kochen bringen.
3. In der Zwischenzeit die Marmeladengläser und Deckel in die Spüle legen und mit kochendem Wasser übergießen, einige Minuten einweichen lassen und zum Abtropfen zur Seite stellen.
4. Das Fruchtmus mit Gelierzucker 4 Minuten sprudelnd unter ständigem Rühren kochen lassen. Vom Herd nehmen und das Gewürz unterrühren. Mit einer Saucenkelle bis knapp unter den Rand in die vorbereiteten Marmeladengläser füllen, den Deckel fest aufdrehen und die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Nach Ablauf der 5 Minuten Gläser wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.
Beim nächsten Frühstück das erste Glas öffnen und genießen!
Euch noch einen schönen Sonntag und bis zum nächsten Mal,
Andrea
Holt schnell die Marmeladengläser aus dem Keller, hier kommt die Ananas-Papaya-Mango-Marmelade!
Ihr braucht:
1/2 Ananas
1/2 Papaya
1/2 Mango
Saft von 1 Orange
1 TL Gewürzmischung, die zu Obst passt (ich habe den Kokos Kuss von Just Spices genommen)
Gelierzucker 1:2
1. Ananas, Papaya und Mango schälen, von Steinen/Strunk befreien und klein würfeln. Mit dem Orangensaft in einen großen Topf geben, aufkochen. Ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, damit die Früchte weich werden. Mit dem Pürierstab pürieren und etwas abkühlen lassen.
2. Das Fruchtmus abwiegen (bei mir waren es ca. 750 g) und mit der Hälfte an Gelierzucker verrühren. Unter häufigem Rühren zum Kochen bringen.
3. In der Zwischenzeit die Marmeladengläser und Deckel in die Spüle legen und mit kochendem Wasser übergießen, einige Minuten einweichen lassen und zum Abtropfen zur Seite stellen.
4. Das Fruchtmus mit Gelierzucker 4 Minuten sprudelnd unter ständigem Rühren kochen lassen. Vom Herd nehmen und das Gewürz unterrühren. Mit einer Saucenkelle bis knapp unter den Rand in die vorbereiteten Marmeladengläser füllen, den Deckel fest aufdrehen und die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Nach Ablauf der 5 Minuten Gläser wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.
Beim nächsten Frühstück das erste Glas öffnen und genießen!
Euch noch einen schönen Sonntag und bis zum nächsten Mal,
Andrea
Sonntag, 21. Januar 2018
Hol Dir die Sonne auf den Tisch: Käsekuchen mit Ananas, Papaya und Mango {Originalrezept}
Also, hier kann sich das Wetter ja nicht so ganz entscheiden: warm, kalt, warm, kalt. Sonne, Regen, Schnee, Sonne, Regen, Schnee.
Einfach mal so einen Winter wie früher, kalt, mit Schnee und Sonne, gibt es anscheinend nicht mehr. Stattdessen jeden Tag was anderes, das hat eher den Namen Aprilwetter verdient. Und ständig dieser Regen.
Um dem Winterblues vorzubeugen und die Freude auf sonnige warme Tage zu beschwören, gibt es ein einfaches Rezept. Einen leckeren Käsekuchen mit Kokos-Knusperboden und großzügigem Swirl aus Ananas, Papaya und Mango.
Mund auf, Augen zu, Sonnenstrahlen schmecken. So einfach.
Ihr braucht:
125 g Brandt Zwieback Kokos
75 g Brandt Zwieback Classic
50 g Butter
1/2 Mango
1/2 Papaya
1/2 Ananas
1 EL brauner Zucker
1 EL Butter
200 g Mascarpone
300 g Frischkäse
100 g Sahne
100 g Saure Sahne
3 Eier
50 g Zucker
30 g Speisestärke
1 EL Vanillepaste
1. Den Zwieback in mehreren Durchgängen im Blitzhacker zu Bröseln verarbeiten. Die Butter schmelzen und gut unter die Brösel mischen. Den Boden einer Backform (Durchmesser 20 cm) mit Backpapier auslegen, die Bröselmasse darauf verteilen und festdrücken.
2. Den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.
3. Ananas, Papaya und Mango schälen und klein würfeln. Eine große Pfanne erhitzen, Butter schmelzen, Zucker dazugeben und leicht karamellisieren lassen. Die Obstwürfel dazugeben, 10 Minuten köcheln lassen. Die Hälfte Obst separat pürieren und wieder mit den Obstwürfeln vermischen.
4. Den Bröselboden in den vorgeheizten Backofen geben und 10 Minuten backen. Herausnehmen und etwas auskühlen lassen.
5. In der Zwischenzeit Mascarpone, Frischkäse, Sahne, Saure Sahne und Eier in einer großen Schüssel mit dem elektrischen Schneebesen gut verrühren. Zucker und Speisestärke mischen, nach und nach dazugeben, zum Schluss die Vanillepaste unterrühren.
6. Die Frischkäsemasse vorsichtig auf den Bröselboden gießen und in den Ofen stellen.
Nach 10-15 Minuten, wenn die oberste Schicht festgeworden ist, aus dem Ofen nehmen, die Fruchtmasse mit einem Esslöffel auf die Oberfläche kleksen und mit einer Gabel durch den Teig ziehen. Die Hitze auf 160°C reduzieren und den Käsekuchen in 45-50 Minuten (Stäbchenprobe) fertigbacken. Den Käsekuchen im Ofen stehenlassen, nach 30 Minuten einen Holzlöffel in die Tür stecken, damit die Feuchtigkeit entweicht, und vollständig auskühlen lassen.
Nach Belieben mit ein paar gerösteten Kokoschips bestreuen.
Bis zum nächsten Mal,
Andrea
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