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Sonntag, 29. April 2018

Zombie-Doublefeature: Vegane Zombiegedärme-Zimtschnecken

Wer arbeitet darf auch mal Urlaub machen; und wenn ich Urlaub habe, habe ich auch mehr Zeit und Lust, etwas aufwendigere Sachen auszuprobieren.
Außerdem hatte ich mir gerade 28 Days/Weeks Later bei Medimops bestellt und, naja, Zombiefilme gucke ich nicht so gern alleine, also hab ich meinen Kollegen/Nachbarn mit seiner Frau zum Zombie-Doublefeature eingeladen.
Und, was war da noch? Ach ja, ich liebe Halloween und dazu passendes gruseliges Essen. Dummerweise ist Halloween aber nur einmal im Jahr ...
Na, wenn ein Zombiefilm da nicht die beste Gelegenheit ist, ein paar gruselige Snacks zu reichen, weiß ich es auch nicht. Und da meine Gäste beide Veganer sind, gab es alles in der veganen Variante. Ich konnte mich also so richtig austoben!
Am genialsten fand ich die Zombie-Gedärme-Zimtschnecken von inthekidskitchen. Die musste ich einfach ausprobieren!
Schnell ein paar Zutaten ausgetauscht und los geht´s! Wenn ihr sie nachmachen wollt, nehmt vielleicht weniger Backkakao, der hat bei mir doch recht stark die rote Farbe überdeckt ...
Der Hefeteig ist übrigens super geworden, und die Zombiegedärme waren richtig schön warm, weich und fluffig, als wir sie verspeist haben!

Vegane Zombiegedaerme-Zimtschnecken www.eatsewsleep.blogspot.de

Ihr braucht:

450 g Dinkelmehl
3 EL Backkakao - oder weniger ;)
2 TL Rote Beete Pulver
1 Prise Salz
350 ml warmes Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
2 TL brauner Zucker

1 Tasse brauner Zucker
1 TL Zimt
3 EL Sojamargarine

1 Tasse Puderzucker
2-3 EL Sojamilch

1. Mehl, Backkakao, Rote Beete Pulver und Salz in der Rührschüssel der Küchenmaschine vermischen.
2. Wasser, Hefe und Zucker verrühren, 5 Minuten stehen lassen. Zu der Mehlmischung geben und mit dem Knethaken grob vermengen. Knethaken einsetzen und den Teig 4 Minuten in der Maschine kneten. Aus der Rührschüssel auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und einige weitere Minuten von Hand kneten, bis der Teig geschmeidig ist.
Den Teig in eine ausreichend große Schüssel geben, mit einem Handtuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
3. Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Backmatte nochmals kurz durchkneten. Zu einem großen Rechteck ausrollen.
4. Margarine in einem kleinen Topf schmelzen und mit Zucker und Zimt vermischen. Auf dem Teig verteilen und diesen von der langen Seite aus zu einer Rolle rollen. In Scheiben von 2-5 cm Breite schneiden.
5. So Mädels, wir machen hier Zombiegedärme. Der nächste Schritt ist eine Riesensauerei und ein Riesengematsche. Go for it!
Die dicken Scheiben wieder aufrollen, zur Hälfte falten und in einer großen, gefetteten Auflaufform zu verschlungenen Zombiegedärmen arrangieren. Die kleineren Rollen mehrfach verdrehen und dazwischenlegen. Abdecken und weitere 45 Minuten gehen lassen.

So sah das bei mir vor dem Backen aus
6. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Nach Ablauf der Gehzeit die Gedärme in den Ofen schieben und 25-30 Minuten backen.
7. Die Gedärme aus dem Ofen nehmen, Puderzucker und Sojamilch verrühren und auf den Gedärmen verteilen.
Etwas abkühlen lassen und noch warm genießen!

Vegane Zombiegedaerme-Zimtschnecken www.eatsewsleep.blogspot.de

Das war Teil 1 der veganen Schlachteplatte, als nächstes kommen die veganen Gehirn-Cupcakes, der vegane Zombie Frappuccino und das Bluttriefende Popcorn - stay tuned!

Bis zum nächsten Mal,

Andrea





Sonntag, 22. April 2018

Lust auf Genuss oder Lust auf Frust? Die Sache mit dem Hefeteig

Leute, an dieser Stelle möchte ich es endlich offiziell machen: Hefeteig und ich sind auf dem besten Weg, Freunde für´s Leben zu werden.
Warum ich Euch das erzähle? Weil das nicht immer so war, und ich allen Mut machen möchte, die so ihre Probleme mit Hefeteig haben. So wie ich anfangs.
Aber auch hier gilt das alte Sprichwort "Übung macht den Meister". Bei mir hat es lange gedauert, bis der Knoten geplatzt ist, ich habe verschieden Rezepte ausprobiert, die oft misslangen; aber meine letzten zwei Hefeteige waren so gut, ich bin ein kleines bisschen Stolz auf mich.

Manchmal hängt es auch einfach mit dem Rezept zusammen, wenn der Hefeteig nichts werden will. Obwohl ich sonst die "Lust auf Genuss" wirklich gerne lese, mit deren Hefeteig-Rezepten stehe ich auf Kriegsfuss ...
In der Frühstücksausgabe, z.B., waren superlecker aussehende Rosinenbrötchen abgebildet. Ich hatte einen plötzlichen Japp auf Rosinenbrötchen.
Also, die nächste Möglichkeit zum Nachmachen genutzt. Und schon beim Kneten des Teiges dachte ich: "Mann, ist da viel Butter drin.
Der ist doch viel zu schwer ..."
Den Teig zum Gehen hingestellt, und es passierte - nichts.
Nach zwei Stunden habe ich den Teig dann noch in den warmen Backofen mit einem Schälchen Wasser gestellt. Naja, er ist minimal aufgegangen. Brötchen geformt, aufs Blech gesetzt, nochmal gehen lassen, nochmal nix passiert, trotzdem gebacken; das Ergebnis waren steinharte, platte Fladen ...

Links backeifer, rechts Lust auf Genuss ...
Meine Lust auf Rosinenbrötchen war dadurch leider nicht vergangen, also habe ich im Internet nach entsprechenden Rezepten gesucht und wurde hier bei backeifer fündig. Weniger Butter, dafür Zucker im Rezept, Schokotropfen statt Rosinen im Teig (meine letzten Rosinen waren für den Fehlversuch draufgegangen), ich bin extra früh aufgestanden und hab die Schokobrötchen noch vor der Arbeit gebacken.
Das Ergebnis: perfekt, fluffig, lecker. Na, geht doch. Und es lag wohl nicht daran, dass ich zu blöd für Hefeteig bin!

Na, die sehen doch schon viel besser aus!
Ich habe sogar einem weiteren Rezept aus der Zeitschrift eine Chance gegeben, diesmal ein Brot. Ahnt ihr es schon? Die gleiche Scheisse wieder.
Und ich bin mir relativ sicher, vor langer Zeit mal ein Butterbrioche-Rezept aus der Lust auf Genuss ausprobiert zu haben, das ebenfalls in einem steinharten Ziegel endete ...

Und zum Schluss das Brot aus der Lust auf Genuss ...
Doch zurück zum Anfang: nach XY verschiedenen Hefeteig-Versuchen klappt es nun ganz gut. Ich habe ein Gefühl dafür bekommen, ob noch etwas Flüssigkeit oder etwas Mehl zum Teig muss. Die ersten 4 Minuten lasse ich mir von meiner Bella abnehmen, danach knete ich noch einige Minuten von Hand, bis der Teig schön geschmeidig ist. Und dann geht er auf wie ein Traum!

Also, lasst den Kopf nicht hängen, wenn es mit dem Hefeteig anfangs nicht so recht klappen will. Irgendwann habt ihr den Dreh raus und könnt euch über ein super Ergebnis freuen!
Wow, diesmal hab ich aber echt viel geschrieben ...

In diesem Sinne,

Andrea